|

Walter Benjamin (1892 - 1940)
|
|
|
In seiner kunsttheoretischen Auseinandersetzung "Das Kunstwerk
im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" von 1935
beschäftigt sich Walter Benjamin mit den einschneidenden gesellschaftlichen
Veränderungen durch die fortschreitende Mechanisierung und
deren Auswirkungen auf die Kunst. Benjamin vertritt den Standpunkt,
dass durch die technische Reproduktion die "Aura" des
Kunstwerkes verkümmere.
|
|
|

|
|
Thesenpapier:
"Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit"
Powerpoint-Datei (gezippt auf 7,35 KB)
Benjamin-Biografie
Powerpoint-Datei (gezippt auf 35 KB)
|
|
|
 
|
zur Biografie
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Biografie
|
|
1892
|
|
Walter Benjamin wird am 15. Juli in Berlin geboren. Er ist der
erste Sohn des jüdischen KunsthändlersEmil Benjamin und
dessen Frau Pauline.
|
|
1912
|
|
Studium der Philosophie, Germanistik und Kunst-geschichte an der
Universität Berlin spätere Wechsel nach Freiburg
und München.
Benjamin wird später zum Präsidenten derFreien
Studenten gewählt.
|
|
1914
|
|
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gehtBenjamin in die Schweiz.
|
|
1915
|
|
Er lernt den Religionsphilosophen Gerhard Gershom Scholem
kennen. Es entwickelt sich eine langjährigeFreundschaft ?
Briefwechsel über jüdische Mystik und Theologie.
|
|
|
1917
|
|
Benjamin heiratet Dora Kellner. Scheidung 1930
|
|
|
1918
|
|
Geburt des Sohnes Stefan Bekanntschaft mit Ernst Bloch in Bern
|
|
|
1919
|
|
Promotion in Bern über das Thema:
Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik
Summa cum laude
|
|
|
1920
|
|
Rückkehr nach Berlin
|
|
|
1923
|
|
Benjamin beginnt mit seiner Habilitation an derUniversität
Frankfurt/Main. Hier schließt er eineFreundschaft mit Theodor
W. Adorno, der zur selbenZeit gemeinsam mit Max Horkheimer die
Philosophieder Frankfurter Schule begründete.
|
|
|
1924
|
|
Reise nach Capri. Beginn der Freundschaft mit Bertolt Brecht.
|
|
|
1925
|
|
Seine Habilitationsschrift Ursprung des deutschenTrauerspiels
wird wegen angeblicher Miss-verständlichkeit abgelehnt.
Bei der Ablehnung haben aber wohl wenigerinhaltliche Gründe,
sondern die unkonventionelleLebensweise Benjamins, die mit den
Normen derakademischen Institution nicht vereinbar waren, eine
Rolle gespielt.
Damit zerschlägt sich die Hoffnung auf eineDozentur. Benjamin
arbeitet fortan als freier Schriftsteller. Erschreibt kürzere
und längere Texte, aber keineumfangreichen Arbeiten mehr.
|
|
|
1926/
1927
|
|
Mehrmonatiger Aufenthalt in Moskau
|
|
|
1933
|
|
Nach der Machtergreifung Hitlers, verlässt Benjamindas für
ihn Todesgefahr bedeutende Deutschland und lebt fortan in Paris
in sehr ärmlichen Verhältnissen.
|
|
|
1934/
1935
|
|
Das Essay Das Kunstwerk im Zeitalter seinertechnischen Reproduzierbarkeit
erscheint erstmals in der Zeitschrift für Sozialforschung.
|
|
|
1939
|
|
Ausbürgerung und Internierung im Lager in der Nähe von
Nevres.
|
|
|
1940
|
|
Nach der Besetzung Paris durch die Deutschen, beschließt
Benjamin in die USA zu emigrieren. ÜberSpanien versucht er
aus Frankreich zu fliehen. Ander Grenze wartet er jedoch vergeblich
auf ein Visum.
|
|
|
1940
|
|
Angesichts der drohenden Auslieferung an die Gestapo, nimmt sich
Benjamin am
27. September im spanischen Grenzort Port Bou das Leben.
|
|
|
|
|
|